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Wassertag, 20. Peraine 1030 Bosparans Fall

Eindrücke der Pressekonferenz oder: Die Spiel feiert die Vergangenheit

20. Peraine 1030 Bosparans Fall - 12:23 | Von: | Kategorie/n: S07 - Vorabinformationen, Z Spiel '07 Diesen Beitrag drucken

Fast pünktlich wurde heute die Pressekonferenz zur Spiel ’07 (oder vollständiger: Internationale Spieltagen mit Comic-Action 2007) eröffnet. Zeitgleich erhielt man endlich Informationen über geplante Neuheiten, Programmpunkte und dergleichen – z.B. durch Lektüre des nebenstehend abgedruckten Messekataloges.

Doch auch wenn die Pressekonferenz den jeweiligen Veranstaltungen der Vorjahre ähnelte gab es diesmal einige Unterschiede – und auch ich muss mich selbst ein wenig revidieren:

Dass in diesem Jahr natürlich auf das Messejubiläum (25 Jahre) eingegangen wurde ist klar und selbstverständlich. Der Friedrich-Merz-Verlag als Veranstalter der Spiel hat mit der Messe vor 25 Jahren ein Ereignis auf die Beine gestellt was inzwischen hunderttausende von Menschen besuchen und welches wirtschaftlich gesehen auch einen großen Einfluss hat, wie man auch anhand der Wirtschaftszahlen der “Fachgruppe Spiel” hören konnte.

Dieses Mal habe ich es jedoch zum ersten Mal miterlebt, wie im Rahmen der Pressekonferenz auch Fragen gestellt worden sind (nach dem Vergleich in absoluten Zahlen zwischen “traditionellen” Gesellschaftsspielen und Computerspielen). Ob jedoch die dazugehörige Frage von einem dpa-Journalisten zufriedenstellend beantwortet wurde, kann man ja anhand dieser WAZ/dpa-Meldung zur Spiel ’07 mal überprüfen… ;)

Auch gab es dieses Jahr am Ende der Pressekonferenz nicht die sonst übliche Frage (sinngemäß) “Wenn Sie sich Kinder ausleihen wollen, dann kommen Sie zu Stand …”. Der Hintergrund dieser Frage, die immer allseits für Gelächter sorgt ist, dass natürlich zahlreiche Medienvertreter gerne Spielszenen fotografieren und filmen und dafür (gerade bei Kinderspielen…) auch Kinder vor dem Spielbrett, dem Würfelbecher oder dem Kartenstapel haben wollen. Insofern gibt es im Rahmen des Mittwochs immer ein “Kinderkontingent”, bei dem Schülerinnen und Schüler einer nahegelegenen Grundschule sich dazu bereit erklären bei den Fotos mitzuwirken.
Doch dieses Jahr wurde diese Frage gelächterfrei formuliert – fast schon schade…

Leider muss ich den eigenen Beitrag Rund 400 Neuheiten und zahlreiche Aktionen revidieren. Natürlich ist es nicht bei 400 Neuheiten geblieben – traditionell werden viele Neuheiten noch nachträglich gemeldet, so dass man aktuell (laut Dominique Metzler vom Merz-Verlag) auf rund 500 Neuheiten kommt. Diesen Punkt meinte ich jedoch in Sachen “revidieren” nicht unbedingt. Primär meinte ich die von mir selbst aufgestellte These, dass dieses Jahr Poker der große Trend sei. Die Neuheiten-Präsentation zeigte jedoch, dass dem nicht so ist.

Der große Trend bei den “Neuheiten” in diesem Jahr sind die Neuauflagen von alten Spielen:
Ob nun neue Fassungen von beliebten Spielen wie Monopoly, Rummikub oder Das verrückte Labyrinth – überall sah man Neuauflagen von altbekannten und altbewährten Spielideen. Wirtschaftlich gesehen macht das für die Verlage natürlich Sinn – und wenn dann z.B. ein Verlag den berühmt-berüchtigten Spieleklassiker Junta (dessen Ursprungsvariante indiziert werden sollte!) in einer Neuauflage auf den Markt bringt, dann kann man sich sicher sein, dass dieses Spiel wirtschaftlich weniger Risiken aufweist als die Umsetzung eines völlig neuen Konzeptes.

Dennoch gab es in der Neuheiten-Präsentation (die vom Umfang her deutlich zugenommen hat!) auch einige wirkliche Innovationen. Ob diese sich wirklich lohnen wird man jedoch erst erkennen, wenn man die Spiele auch gespielt hat. Dies ist am Mittwoch, dem Tag der Pressekonferenz und der Neuheitenschau, nur eingeschränkt möglich.

Weitere Informationen und auch Bildimpressionen gibt es später im Verlaufe des Abends bis zum nächsten Morgen, an dem es ab 10.00 Uhr wieder heißt: Es wird wieder gespielt!

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